| Tourentyp: | Hochtour |
| Tourenlänge: | 4 Tage |
| Schwierigkeit: | Mittel (je nach Verhältnissen) |
| Karte: | Schweizer Landeskarte 1277 (Piz Bernina) |
| Region: | Bernina Gruppe |
| Hütten: | Diavolezza 2973 m |
| Gipfel: | Piz Palü 3905 m (Ostgipfel 3882 m), Piz Trovat 3146 m |
| Tourenplaner: | Tscharly |
| Teilnehmer: | Birgit, Giri, Luke |
| Tourentermin: | 24. bis 27. Juli 2010 |
| Besonderheiten: | Hauptgipfel um Haaresbreite nicht erreicht, doch der Ostgipfel gilt auch. |
Wir fahren schon um 6.00 Uhr los. Obwohl wir heute nur bis Pontresina wollen. Das ist laut Routenplaner in 6 1/2 Stunden zu erreichen.
Doch wir fürchten uns vor einem Stau. Giri holt zuerst mich, dann fahren wir zum Luke. Hier stelle ich fest, dass ich meine Jacke vergessen habe.
Also noch mal nach Sulzbach. Danach erreichen wir in Normalzeit München. Hier holen wir Birgit ab.
Wir stehen nicht sehr Früh auf. Nach dem Frühstück fahren wir zur Talstation der Diavolezzabahn. Hier wandern wir los. Unter der Seilbahn
links vorbei am Diavolezzasee (2573 m) geht´s rauf zur Hütte. Kurz nach 11.30 Uhr kommen wir auf der Diavolezzahütte 2973 m an.
Obwohl wir früh raus wollen, sind wir um 3.40 Uhr die letzten in unserem Lager die aufstehen. Trotzdem brechen wir pünktlich wie vereinbart
um 4.30 Uhr auf.
Wir sind fast die letzte Seilschaft die die Hütte verlässt. Das macht aber nichts. Ursprünglich wollten wir den Palü überschreiten und über den
Fortezzagrat absteigen. Da hätten wir früher aufstehen müssen. Durch die Wetterprognose haben wir gestern schon beschlossen die Überschreitung nicht
zu machen. Wir sind froh wenn wir den Gipfel erreichen.
Knapp vorbei an den Felsen geht es dem ersten steileren Aufschwung entgegen. Zwischen Spalten führt uns die gut ausgetretene Spur bis auf
etwa 3400 m. Hier ist wieder eine flachere Stelle. Es ist 6.50 Uhr wir sind seit dem Anseilen eine gute Stunde unterwegs, 400 Hm sind geschafft.
Wir machen, wie die meisten Seilschaften, eine Trinkpause und essen einen Müsliriegel. Links im Osten sieht es so aus als könnte es die Sonne doch
noch schaffen. Hundert Meter höher als wir sind liegt aber zäher Nebel. Es ist ungewiss ob die Sonne es schaff wird durchzubrechen.